Absolut sehenswert. Nehmt Euch die anderthalb Stunden Zeit. Nicht nur wegen der außerordentlich schönen Bilder, sondern auch und gerade wegen des Inhalts werden Euch diese neunzig Minuten beschäftigen. Und das, Ihr Lieben, ist das Wichtigste und Hervorragendeste an HOME.
Dieses Foto beschreibt hervorragend meinen momentanen Gefühlszustand. B. weiss, wie ich das meine. Alle anderen lasse ich im Unklaren, dafür biete ich einen Link zu weiteren wunderbaren Fotos von paolo.
Ja, ich weiß: Call-Center-Agenten haben es schwer. Habe da meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht, als ich ein halbes Jahr für ein solches Unternehmen gearbeitet habe … aber lassen wir das! Ich bin normalerweise sehr freundlich zu den Damen und wenigen Herren, die mir ein ums andere Mal den neuesten Telefonvertrag, die entspannendste Urlaubsreise oder das schickste Cabrio andrehenverkaufen anbieten wollen. Aber irgendwann nervt es gewaltig und es kostet zuviel meiner Zeit, höflich zu bleiben. Deshalb, liebe Outbondagents, hier meine neue Nummer: 01631737743. Frank ist immer nett, ausgesucht höflich und sehr zuverlässig. Ehrlich!
Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen. “Ich bin der Papst!” – “Papst, Papst …”, murmelt Petrus. “Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.” – “Aber… ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!” – “Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?” sagt Petrus verblüfft. “Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt…” Der Papst läuft krebsrot an. “Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!” – “Katholische Kirche… nie gehört”, sagt Petrus. “Aber warte mal ’nen Moment, ich frag den Chef.” Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: “Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?” – “Nee”, sagt Gott. “Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus. Jeeesus!” Jesus kommt angerannt. “Ja, Vater, was gibt’s?” Gott und Petrus erklären ihm die Situation. “Moment”, sagt Jesus, ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück.” Zehn Minuten später ist er wieder da, tränenüberströmt und vor Lachen nach Luft ringend. “Ich fass es nicht”, japst er. “Erinnert ihr euch noch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!”
Gefunden im Netz und mal wieder gelacht: Ist doch schon was! Es geht aufwärts.
Kommt es mir nur so vor, oder sind wir bereits in einem völlig durchgeknallten Paralelluniversum Teil eines außerirdischen Modellversuchs? Dabei sind das nur bruchstückhafte Ausschnitte dessen, was jeden Tag stündlich, minütlich, sekündlich über die Ticker läuft. Und was machen wir? Du, der das hier interessiert liest? Ich, der ich das hier jetzt mal schnell in die Tastatur gehämmert habe?
Vor Ihnen steht ein enthusiastischer Gentleman alter Schule mit violetter Aura, der gerne Pilates-Sportübungen macht. Früher war ich ein Hund, heute bin ich gefühlsbetonter Romantiker, dessen Persönlichkeit nach Bitterschokolade schmeckt. Als beobachtender Pilstrinker, der auch mal gerne einen Pina Colada trinkt, sollte ich ein rotes Cabrio mit meiner Lieblingszahl 5 durch München fahren und unbedingt in einem Kreativberuf arbeiten. Als extravaganter Hedonist und mit dem IQ eines analytischen Mathematikers werde ich dann Vater eines künftigen Rockstars. Frauen lieben mich für meine Sensibilität, meinen Mut und sind meinem gesunden Selbstbewusstsein und einzigartigem Stil hilflos verfallen. Ich bin ein einzigartig talentierter Künstler und pflege die unkonventionelle Lebensart des apokalyptischen schwer zu widerstehenden Teufels. Viele bezeichnen mich wahlweise als bizarr, eigenartig, gruselig, seltsam, übernatürlich, unheimlich und irre. Ich mag kein Vanilleeis, gebe bei Gelb grundsätzlich noch mal Gas, kämpfe um Parkplätze und mag miesen Service im Restaurant nicht noch mit Trinkgeld belohnen. Wenn ich jetzt noch nackt schlafen würde und lieber Genitalherpes als 50 Pfund Übergewicht hätte, wäre ich wahrscheinlich völlig daneben. Spontaner Idealist, schüchterner Weltverbesserer, der genieartig das Chaos beherrscht und harmoniebedürftig Albert Schweitzer verehrt, lebe ich den Optimismus und vernachlässige Details zugunsten des Ganzen. Dafür bin ich ein thirtysomething at heart, Mann des Geldes und der erotischen Ausstrahlung und mein Name ist Grand Duke Wonder Of Saxony the Weird of Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Soweit diverse Tests. Wers glaubt, mag damit glücklich werden. Eigentlich aber bin ich männlich und knapp über 40. Den Rest erzähle ich nur persönlich. Falls Du, geschätzter Leser dieses kleinen feinen Blogs, Dich ob des von Dir verstandenen Sinnes der hier verquirlten Buchstabensuppe unwohl fühlst, sags mir unter fourtysomething ätt email punkt de. Ich werde mir überlegen, ob ich etwas dagegen unternehmen kann und will. Mit den Inhalten verlinkter Seiten habe ich nichts zu tun, und auch sonst lehne ich es ab, für irgendetwas zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ich werde Dir ganz sicher nicht meinen Namen nennen. Genauso wenig wie meine Adresse, mein Geburtsdatum, meine Augenfarbe oder meine Lieblingsstellung. Ich mache das hier nämlich nur zum Spass. Mehr habe ich im Moment nicht zu sagen. Danke für die Aufmerksamkeit.
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