Der Mond, Afrika und ein Riss
Ich habe wie beinahe jeder Mensch Träume. Das sind manchmal ganz utopische Dinge, wie mein Wunsch, eines Tages ganz allein zum Mond zu fliegen, mich dort auf ein „gemütliches“ Fleckchen „Erde“ zu setzen und unsere wunderschöne Welt mindestens für eine Ewigkeit von dort anzuschauen. Andere Träume sind grundsätzlich umsetzbar, aber scheitern an der momentanen grauen Alltagsrealität wie mein Wunsch, eines Tages nach Afrika auszuwandern und dort soziale caritative Arbeit zu tun. Namibia, ich komme, ich weiss nur noch nicht genau, wann. Oder irgendwann einmal als politischer Journalist zu arbeiten, vorzugsweise im Fernsehen oder bei einer richtig guten Zeitung wie der ZEIT oder der FAZ.
Und dann gibt es Träume, die ich tief verstecke, weil mich der bloße Gedanke an sie traurig macht. Gedanken an diese Träume verursachen kleine, haarfeine Risse auf dem Weg zwischen meinem Kopf und meinem Herz. Viele dieser Haarrisse will ich nicht haben, weil sie auf Dauer nicht gut für mein Seelenleben sein könnten. Aber auf manche achte ich sogar so sehr, dass sie bleiben. Weil sie verursacht sind von Sehnsucht und Liebe. Einer davon trägt Deinen Namen und auf den werde ich besonders achtgeben. Er wird mir erhalten bleiben wie meine Narben und er wird zu mir gehören. Er wird mich noch mehr zu dem machen, was ich bin. Auch wenn ich auf dem Mond sitze, Afrika anschaue und darüber ein langes Essay für eine renommierte Wochenzeitung schreibe. In diesem speziellen Moment wirst Du es fühlen. Du wirst diesen Riss, diese feine, kleine Lebensader meiner Sehnsucht sehen können. Und dann wird es anders werden. Bis dahin werde ich leben. Denn das ist das, was ich kann.
Back in town
Zurück aus sonnigen Gefilden sortiere ich zunächst Hunderte von Mails, einen Stapel Zeitungen von gestern, einen Berg schmutziger Wäsche und genieße die Erinnerungen bei einem kleinen Schwarzen. Lesen Sie demnächst hier, warum man immer ein zusätzliches Handtuch und einen Wecker in den Urlaub mitnehmen muss, wieso es in Nordafrika keine Fleischklopsverkäufer geben sollte, warum das Mittelmeer bald nur noch eine kleine Pfütze ist und weshalb Russen, Holländer und Österreicher die wahren Touristenhelden sind. Bleiben Sie gespannt!
Ahnunfürsich
Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen. Das Leben und die Liebe haben für mich schon immer viele Überraschungen bereit gehalten. Gut so, denke ich mir und bin dennoch heute auf Talfahrt … es gefällt mir nicht! Daran kann auch dieses Gedicht nicht viel ändern, auch wenn es die tolle Freundschaft und die so vergängliche Liebe gut unterscheidet:
Thöricht ist’s, dem sanften Glühen,
Das die Freundschaft mild erregt,
Jene Wunden vorzuziehen,
Die die Liebe grausam schlägt.
Liebe nimmer uns erscheine,
Freundschaft bleib’ uns zugewandt!
Wer verläßt Italiens Haine
Für Arabiens heißen Sand ?Für das flüchtige Entzücken,
Das die Liebe sparsam bringt,
Wie viel Qualen uns durchzücken,
Welcher Schrecken uns umringt!
Liebe mag die Blicke weiden,
Wenn ihr Opfer sinkt ins Grab;
Freundschaft nahet sich dem Leiden,
Trocknet ihm die Thränen ab.Drum der Liebe bangen Schmerzen,
Ihrer Trunkenheit entflohn,
Woll’n der Freundschaft wir die Herzen
Reichen uns zu schönerm Lohn.
Uns die Freundschaft zu versüßen
Noch mit einer schönern Zier,
Laß mich dich als Bruder grüßen,
Gieb den Schwesternamen mir!Freundschaft ist ein Knotenstock auf Reisen,
Lieb’ ein Stäbchen zum Spazierengehn.
Ich will Italiens Haine und Arabiens Sand! Und deshalb höre ich jetzt mal wieder Wolfgangs Combo mit „Ahnunfürsich“ und bin zu frustriert, dazu ein Video einzubinden.
Home
Absolut sehenswert. Nehmt Euch die anderthalb Stunden Zeit. Nicht nur wegen der außerordentlich schönen Bilder, sondern auch und gerade wegen des Inhalts werden Euch diese neunzig Minuten beschäftigen. Und das, Ihr Lieben, ist das Wichtigste und Hervorragendeste an HOME.
Gewissensfrage
Dieses Foto beschreibt hervorragend meinen momentanen Gefühlszustand. B. weiss, wie ich das meine. Alle anderen lasse ich im Unklaren, dafür biete ich einen Link zu weiteren wunderbaren Fotos von paolo.
Mein neuer Mitarbeiter Frank
Ja, ich weiß: Call-Center-Agenten haben es schwer. Habe da meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht, als ich ein halbes Jahr für ein solches Unternehmen gearbeitet habe … aber lassen wir das! Ich bin normalerweise sehr freundlich zu den Damen und wenigen Herren, die mir ein ums andere Mal den neuesten Telefonvertrag, die entspannendste Urlaubsreise oder das schickste Cabrio andrehen verkaufen anbieten wollen. Aber irgendwann nervt es gewaltig und es kostet zuviel meiner Zeit, höflich zu bleiben. Deshalb, liebe Outbondagents, hier meine neue Nummer: 01631737743. Frank ist immer nett, ausgesucht höflich und sehr zuverlässig. Ehrlich!
Fischerverein
Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen. „Ich bin der Papst!“ – „Papst, Papst …“, murmelt Petrus. „Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.“ – „Aber… ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!“ – „Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?“ sagt Petrus verblüfft. „Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt…“ Der Papst läuft krebsrot an. „Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!“ – „Katholische Kirche… nie gehört“, sagt Petrus. „Aber warte mal ’nen Moment, ich frag den Chef.“ Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: „Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?“ – „Nee“, sagt Gott. „Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus. Jeeesus!“ Jesus kommt angerannt. „Ja, Vater, was gibt’s?“ Gott und Petrus erklären ihm die Situation. „Moment“, sagt Jesus, ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück.“ Zehn Minuten später ist er wieder da, tränenüberströmt und vor Lachen nach Luft ringend. „Ich fass es nicht“, japst er. „Erinnert ihr euch noch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!“
Gefunden im Netz und mal wieder gelacht: Ist doch schon was! Es geht aufwärts.
Was ist los?
Der Iran schaltet alle Handys ab (wie geht das?) und ignoriert mal eben ein paar Millionen Wählerstimmen, Frau Pauli (das ist die in Latex und Leder aus Bayern) lässt sich erst für die Freien Wähler in den Bayrischen Landtag wählen und gründet nun eine eigene Partei, wobei sie selbstredend ihr Mandat behalten will, die deutschen Kita-Angestellten müssen weiter für eine vernünftige Bezahlung streiken , dafür fürchten sich alle Deutschen vor der Schweinegrippe-Pandemie und freuen sich darauf, ihren Arzt zu verpetzen, aber verschwenden wenig bis gar keine Gedanken an den Ost-Kongo (beliebig austauschbar mit jedem anderen sogenannten „Dritte-Welt-Land“).
Kommt es mir nur so vor, oder sind wir bereits in einem völlig durchgeknallten Paralelluniversum Teil eines außerirdischen Modellversuchs? Dabei sind das nur bruchstückhafte Ausschnitte dessen, was jeden Tag stündlich, minütlich, sekündlich über die Ticker läuft. Und was machen wir? Du, der das hier interessiert liest? Ich, der ich das hier jetzt mal schnell in die Tastatur gehämmert habe?
Partei ohne Volk

Normalerweise bin ich ein echter Linksliberaler. Ich mochte Helmut Schmidt, ich bewunderte Hildegard Hamm-Brücher und Werner Maihofer, Gerhard Baum und ich fand gelegentlich Gerhard Schröder nicht so schlecht. Ja, verdammt, ich kann mit wirtschaftsliberalen Tönen nicht viel anfangen, mit sozialem Gewissen dagegen viel und bin dennoch ein Liberaler. Sogar ein organisierter. Deshalb kann es mir eigentlich auch furchtbar egal sein, was die alte Tante SPD tut und lässt. Aber das regt mich auf: Sie haben die Büchse der Pandora geöffnet. Trotz aller Warnungen von Menschen mit Visionen. Die Vorstellung, daß in Berlin viele Politiker unter einer gläsernen Kuppel sitzen, die von entscheidender Technik des 21. Jahrhunderts so offensichtlich keine Ahnung haben, ist erschreckend. Die Tatsache, dass dort ein paar Hundert Angehörige sogenanter Volksparteien eine der wichtigsten Petitionen Deutschlands ignorieren, ist verwirrend. Wer regiert uns da und … regiert da überhaupt noch jemand mit Verstand? Nun jedenfalls ist meine Achtung vor der sozialdemokratischen „Volkspartei“ tief gesunken.
Steinbock 2009 – Das wird mein Jahr!
Ob ich ausnahmsweise mal der Einfachheit halber und weil es wirklich gut klingt, daran glauben soll?
Das vergangene Jahr 2008 war Ihr Glücksjahr, denn Jupiter lief durch Ihr Sonnenzeichen. Von dem wohltuenden Einfluss können Sie aber sicher auch in diesem Jahr noch zehren, auch wenn der Planet den Steinbock verlassen hat. Vor allem dann, wenn Sie um Weihnachten herum Geburtstag haben, hat der Transit des Plutos für Sie große Bedeutung. Dieser Planet, der für machtvolle Umwälzungen und tiefen Wandel steht, bewegt sich extrem langsam durch den Tierkreis und bleibt deshalb für mehrere Jahre bestimmend. Ein Plutotransit kann Ihnen zu außergewöhnlicher Macht über eine große Zahl von Menschen verhelfen, aber Sie auch intensiv mit den Themen Ohnmacht, Tod und Wiedergeburt (im psychologischen Sinn!) in Kontakt bringen. Wenn Sie für die ‚“Wirkung“ des Plutos empfänglich sind, was viele nicht sind, werden Sie nach einem solchen Transit nicht mehr dieselbe Person sein wie vorher.
Als Steinbock stehen für Sie Treue, Verlässlichkeit und Disziplin an erster Stelle und diese Eigenschaften erwarten Sie auch von einem Partner. Flatterhaftigkeit und Unberechenbarkeit sind Ihnen verhasst. Obwohl Sie am liebsten alles genau planen, kann es sein, dass auch Sie plötzlich und unerwartet einen Partner kennen lernen, denn der unberechenbare Uranus steht 2009 in einem harmonischen Winkel zu Ihrem Sonnenzeichen. Anfang Juni bis Anfang Juli steht auch die Venus harmonisch, und sie läuft ab Dezember durch den Steinbock; also günstige Zeiten für Liebe und Partnerschaft.
Als Steinbock sind Sie extrem ehrgeizig und erreichen normalerweise hohe und stabile berufliche Positionen. Der Planet Saturn, der meistens gefürchtet wird, herrscht nämlich über Ihr Zeichen und verleiht Ihnen eine Disziplin und ein Durchhaltevermögen, von dem die anderen Tierkreiszeichen nur träumen können. Und bis Ende Oktober steht der Saturn in einem harmonischen Winkel zum Steinbock, was Ihnen einen langsamen, aber beständigen Aufstieg sichert. Wegen des Uranustransits könnte es 2009 auch zu plötzlichen Veränderungen und Verbesserungen kommen, was für Sie wohl etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte, da Sie Überraschungen nicht besonders schätzen.
Sie haben eine große Widerstandskraft und können manches wegstecken. Ihre körperlichen Schwachpunkte dürften Knochen und Gelenke sein, vor allem am Knie. Aber auch Stoffwechselerkrankungen, Zahn- und Hautprobleme sind bei Steinböcken nicht selten. Wenn Sie Ende Dezember geboren sind, könnten sich solche Probleme bemerkbar machen, etwa ab November. Da es sich dann tendenziell um eher langwierigere gesundheitliche Probleme handelt, sollten Sie am besten gleich mit der Vorbeugung beginnen durch Bewegung, Massagen und gesunde Ernährung. Bei Ihrer ernsten Veranlagung sind Ihnen vermutlich auch depressive Verstimmungen nicht fremd. Wenn Saturn in Spannung kommt, werden diese Tendenzen häufig verstärkt. Ab November könnte das der Fall sein, wenn Ihr Geburtstag um Ende Dezember herum liegt. Da Sie solche Zeiten aber gut kennen und wissen, dass sie auch wieder vorbei gehen, werden Sie sich von Phasen der Niedergeschlagenheit nicht unterkriegen lassen.
via horoskop-online
