Lost generation?
Dieses Video hat ein 20jähriger Amerikaner beim Wettbewerb “u@50″ eingereicht. Beeindruckend! via Schlauschiesser
Dieses Video hat ein 20jähriger Amerikaner beim Wettbewerb “u@50″ eingereicht. Beeindruckend! via Schlauschiesser
Ich habe wie beinahe jeder Mensch Träume. Das sind manchmal ganz utopische Dinge, wie mein Wunsch, eines Tages ganz allein zum Mond zu fliegen, mich dort auf ein “gemütliches” Fleckchen “Erde” zu setzen und unsere wunderschöne Welt mindestens für eine Ewigkeit von dort anzuschauen. Andere Träume sind grundsätzlich umsetzbar, aber scheitern an der momentanen grauen Alltagsrealität wie mein Wunsch, eines Tages nach Afrika auszuwandern und dort soziale caritative Arbeit zu tun. Namibia, ich komme, ich weiss nur noch nicht genau, wann. Oder irgendwann einmal als politischer Journalist zu arbeiten, vorzugsweise im Fernsehen oder bei einer richtig guten Zeitung wie der ZEIT oder der FAZ.
Und dann gibt es Träume, die ich tief verstecke, weil mich der bloße Gedanke an sie traurig macht. Gedanken an diese Träume verursachen kleine, haarfeine Risse auf dem Weg zwischen meinem Kopf und meinem Herz. Viele dieser Haarrisse will ich nicht haben, weil sie auf Dauer nicht gut für mein Seelenleben sein könnten. Aber auf manche achte ich sogar so sehr, dass sie bleiben. Weil sie verursacht sind von Sehnsucht und Liebe. Einer davon trägt Deinen Namen und auf den werde ich besonders achtgeben. Er wird mir erhalten bleiben wie meine Narben und er wird zu mir gehören. Er wird mich noch mehr zu dem machen, was ich bin. Auch wenn ich auf dem Mond sitze, Afrika anschaue und darüber ein langes Essay für eine renommierte Wochenzeitung schreibe. In diesem speziellen Moment wirst Du es fühlen. Du wirst diesen Riss, diese feine, kleine Lebensader meiner Sehnsucht sehen können. Und dann wird es anders werden. Bis dahin werde ich leben. Denn das ist das, was ich kann.
Zurück aus sonnigen Gefilden sortiere ich zunächst Hunderte von Mails, einen Stapel Zeitungen von gestern, einen Berg schmutziger Wäsche und genieße die Erinnerungen bei einem kleinen Schwarzen. Lesen Sie demnächst hier, warum man immer ein zusätzliches Handtuch und einen Wecker in den Urlaub mitnehmen muss, wieso es in Nordafrika keine Fleischklopsverkäufer geben sollte, warum das Mittelmeer bald nur noch eine kleine Pfütze ist und weshalb Russen, Holländer und Österreicher die wahren Touristenhelden sind. Bleiben Sie gespannt!
Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen. Das Leben und die Liebe haben für mich schon immer viele Überraschungen bereit gehalten. Gut so, denke ich mir und bin dennoch heute auf Talfahrt … es gefällt mir nicht! Daran kann auch dieses Gedicht nicht viel ändern, auch wenn es die tolle Freundschaft und die so vergängliche Liebe gut unterscheidet:
Thöricht ist’s, dem sanften Glühen,
Das die Freundschaft mild erregt,
Jene Wunden vorzuziehen,
Die die Liebe grausam schlägt.
Liebe nimmer uns erscheine,
Freundschaft bleib’ uns zugewandt!
Wer verläßt Italiens Haine
Für Arabiens heißen Sand ?Für das flüchtige Entzücken,
Das die Liebe sparsam bringt,
Wie viel Qualen uns durchzücken,
Welcher Schrecken uns umringt!
Liebe mag die Blicke weiden,
Wenn ihr Opfer sinkt ins Grab;
Freundschaft nahet sich dem Leiden,
Trocknet ihm die Thränen ab.Drum der Liebe bangen Schmerzen,
Ihrer Trunkenheit entflohn,
Woll’n der Freundschaft wir die Herzen
Reichen uns zu schönerm Lohn.
Uns die Freundschaft zu versüßen
Noch mit einer schönern Zier,
Laß mich dich als Bruder grüßen,
Gieb den Schwesternamen mir!Freundschaft ist ein Knotenstock auf Reisen,
Lieb’ ein Stäbchen zum Spazierengehn.
Ich will Italiens Haine und Arabiens Sand! Und deshalb höre ich jetzt mal wieder Wolfgangs Combo mit “Ahnunfürsich” und bin zu frustriert, dazu ein Video einzubinden.
Absolut sehenswert. Nehmt Euch die anderthalb Stunden Zeit. Nicht nur wegen der außerordentlich schönen Bilder, sondern auch und gerade wegen des Inhalts werden Euch diese neunzig Minuten beschäftigen. Und das, Ihr Lieben, ist das Wichtigste und Hervorragendeste an HOME.
Dieses Foto beschreibt hervorragend meinen momentanen Gefühlszustand. B. weiss, wie ich das meine. Alle anderen lasse ich im Unklaren, dafür biete ich einen Link zu weiteren wunderbaren Fotos von paolo.
Ja, ich weiß: Call-Center-Agenten haben es schwer. Habe da meine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht, als ich ein halbes Jahr für ein solches Unternehmen gearbeitet habe … aber lassen wir das! Ich bin normalerweise sehr freundlich zu den Damen und wenigen Herren, die mir ein ums andere Mal den neuesten Telefonvertrag, die entspannendste Urlaubsreise oder das schickste Cabrio andrehen verkaufen anbieten wollen. Aber irgendwann nervt es gewaltig und es kostet zuviel meiner Zeit, höflich zu bleiben. Deshalb, liebe Outbondagents, hier meine neue Nummer: 01631737743. Frank ist immer nett, ausgesucht höflich und sehr zuverlässig. Ehrlich!
Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen. “Ich bin der Papst!” – “Papst, Papst …”, murmelt Petrus. “Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.” – “Aber… ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!” – “Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?” sagt Petrus verblüfft. “Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt…” Der Papst läuft krebsrot an. “Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!” – “Katholische Kirche… nie gehört”, sagt Petrus. “Aber warte mal ’nen Moment, ich frag den Chef.” Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: “Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?” – “Nee”, sagt Gott. “Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus. Jeeesus!” Jesus kommt angerannt. “Ja, Vater, was gibt’s?” Gott und Petrus erklären ihm die Situation. “Moment”, sagt Jesus, ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück.” Zehn Minuten später ist er wieder da, tränenüberströmt und vor Lachen nach Luft ringend. “Ich fass es nicht”, japst er. “Erinnert ihr euch noch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!”
Gefunden im Netz und mal wieder gelacht: Ist doch schon was! Es geht aufwärts.
Der Iran schaltet alle Handys ab (wie geht das?) und ignoriert mal eben ein paar Millionen Wählerstimmen, Frau Pauli (das ist die in Latex und Leder aus Bayern) lässt sich erst für die Freien Wähler in den Bayrischen Landtag wählen und gründet nun eine eigene Partei, wobei sie selbstredend ihr Mandat behalten will, die deutschen Kita-Angestellten müssen weiter für eine vernünftige Bezahlung streiken , dafür fürchten sich alle Deutschen vor der Schweinegrippe-Pandemie und freuen sich darauf, ihren Arzt zu verpetzen, aber verschwenden wenig bis gar keine Gedanken an den Ost-Kongo (beliebig austauschbar mit jedem anderen sogenannten “Dritte-Welt-Land”).
Kommt es mir nur so vor, oder sind wir bereits in einem völlig durchgeknallten Paralelluniversum Teil eines außerirdischen Modellversuchs? Dabei sind das nur bruchstückhafte Ausschnitte dessen, was jeden Tag stündlich, minütlich, sekündlich über die Ticker läuft. Und was machen wir? Du, der das hier interessiert liest? Ich, der ich das hier jetzt mal schnell in die Tastatur gehämmert habe?

Normalerweise bin ich ein echter Linksliberaler. Ich mochte Helmut Schmidt, ich bewunderte Hildegard Hamm-Brücher und Werner Maihofer, Gerhard Baum und ich fand gelegentlich Gerhard Schröder nicht so schlecht. Ja, verdammt, ich kann mit wirtschaftsliberalen Tönen nicht viel anfangen, mit sozialem Gewissen dagegen viel und bin dennoch ein Liberaler. Sogar ein organisierter. Deshalb kann es mir eigentlich auch furchtbar egal sein, was die alte Tante SPD tut und lässt. Aber das regt mich auf: Sie haben die Büchse der Pandora geöffnet. Trotz aller Warnungen von Menschen mit Visionen. Die Vorstellung, daß in Berlin viele Politiker unter einer gläsernen Kuppel sitzen, die von entscheidender Technik des 21. Jahrhunderts so offensichtlich keine Ahnung haben, ist erschreckend. Die Tatsache, dass dort ein paar Hundert Angehörige sogenanter Volksparteien eine der wichtigsten Petitionen Deutschlands ignorieren, ist verwirrend. Wer regiert uns da und … regiert da überhaupt noch jemand mit Verstand? Nun jedenfalls ist meine Achtung vor der sozialdemokratischen “Volkspartei” tief gesunken.