Archiv für Februar 2007
Männerfernsehen
Es ist Zeit für ein Geständnis: Ich mag DMAX. Immer öfter ertappe ich mich dabei, gelangweilt durch das Rudel deutscher Verblödungssender zu zappen und dann bleibe ich häufig beim Vorgänger von XXP hängen. Den fand ich auch schon gut, aber DMAX hat was. Echt jetzt, ohne Scheiß. „Factual-Entertainment Kanal für Männer“ ist zwar der dämlichste Senderslogan seit „powered by emotion“, aber der Rest, Kinder, der Rest ist gut. Ich kann mich ewig schlapplachen über die Ludolfs, die nur halb so dämlich sind wie sie gefilmt werden, sitze staunend vor Fat Machines mit dem gnadenlos coolen Jürgen Vogel und die Großstadtcowboys bringen mich zum Träumen. Dazu dann diese irren Tatootypen aus Miami, Dirty Jobs, Monstergarage, Megaführerschein und Globe Trekker. Schaut mal rein. Die Männer unter Euch wenigstens.
Sentimental
Im Sommer vor ziemlich genau 25 Jahren. Im Hyde Park. Mit dem verrückten Francis und der wunderschönen Yvonne und Steven mit seiner Irenmütze und der unvergleichlichen Anne. Wunderbare Erinnerungen an liebe Menschen und eine unbeschwerte Zeit. Ralph McTell`s Song hat nichts, aber überhaupt nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Bis heute. Uns geht es schlecht? Listen to the lyrics and think carefully, man!
Sandy
Sie arbeitet jetzt bei dem schwedischen Möbelhaus und will schon wieder Geld von mir.
Sehr geehrter IKEA Kunde,
die Gesamtsumme für Ihre Rechnung beträgt: 178,60 Euro. Anbei erhalten Sie den detaillierten Rechnung sowie die alle anderen wichtigen Unterlagen zu Ihrem Bestellung im beigefügter ZIP Datei. Kopie dieses Schreibens wird Ihnen gleichzeitig auch per Post zugeschickt. Die Unterlassung rechtzeitiger Einwände gilt als Genehmigung. Weitere Informationen zum Widerspruch finden ebenfalls im beigefügten Dokument. Gemäß der erteilten Einzugsermächtigung werden wir den Rechnungsbetrag in den nächsten Tagen von Ihrem Konto einziehen. Ihre Rechnung ist im PDF-Format erstellt und mit einer „Digitalen Signatur“ unterzeichnet worden. Den entsprechenden Verifikationsbericht finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Durch die „Digitale Signatur“ wird Ihre Rechnung nach dem Signatur-Gesetz (SigG) anerkannt.
Mit freundlichen Grussen
Ihre IKEA Team
i.A. Sandy Steinicke
Nur ganz kurz, liebe Sandy: Du bekommst kein Geld von mir und ich öffne Deine zip-Datei nicht und Post hast Du auch keine geschickt und eine erteilte Einzugsermächtigung hast Du auch nicht. Mit anderen Worten: Fahr` zur Hölle! Kannst auch den Bus nehmen. Da sitzt schon ein Haufen anderer „Menschen“ drin. Der Stefan zum Beispiel, der „damit mehr Geld macht als mit Arbeit“. Die Tessa, die „so dick ist, daß man es kaum ausdrücken kann“. Inga, bei der „jeder Mann mehr kann“. Melanie, die „Live-Erotikerin“, Daniela, das „Mannsweib in voller Fahrt“, Ulla Ulla, die „einen Hammer will“ und Martina, die „vom Laufsteg zum Gangbang kam“. Ganz vorne mit dabei sind auch die Volksbanken, bei denen ständig Sicherheitsprüfungen deiner Tans und Pins gemacht werden müssen, die netten Leute vom Casino und auch ein paar Pillenverkäufer. Wird ein lustiger Ausflug für Euch, versprochen!
Disparu
Hier stand bis genau gerade eben ein langer Text über das Web. Inspiriert von einem Fernsehbericht über second life. Nun ist er fort. Verschwunden in den Spähren meiner Breitbandverbindung. Ich memoriere und schreibe neu. Bis dahin bitte ich um begeisterte Aufmerksamkeit beim Besuch im Waschsalon.
Easy Rider
Namen sind Schall und Rauch,…
…aber daß ich „Christfest“ heißen soll, finde ich doch ein klein wenig merkwürdig. Schlechte Planung von Susanna und Konstantin, muss ich schon sagen. Da sind Emerentia und Simeon mit mir sehr dankbar für Luthers Thesen. Ich frage mich natürlich jetzt, wie Ihr heißen müsstet: Namenstag-Kalender. Gefunden bei Matthias Walburga, der Wolfsmutter.
Thx for the Hinweis
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Arsch huh, Zäng ussenander!
Nicht nur hier im braunen Sumpf der ehemals blühenden Landschaften, sondern auch beim Don Parrot im vermeintlichen Hort der anständigen Senatoren gilt: Widerstand! Jetzt!
Was Web 2.0 wirklich bedeutet
In genialen 4:30 beschreibt ein Professor in einfachen Bildern das, was wir ihr ich bis heute nicht so recht verstehen wollte und dessen Teil davon ich dennoch seit über einem Jahr bin: I am the web.
Kino
Wenn ich denn endlich mal wieder Zeit dafür habe, möchte ich gerne diesen Film sehen. Unbedingt. Danke an Anke für die wunderbare Kritik. Sie hat in Ihrer unverwechselbaren Art alles das geschrieben, was meine Vorfreude auf einen gelungenen Spielberg noch steigern konnte.

