Archiv für Juni 2007
Bis daß der Tod uns scheidet – nicht länger!
Gerade per Mail bekommen. Von einer Familienanwältin!
When Joe, a nice man married for over 50 years died, his wife, Myrtle was evastated. A couple of months later, Myrtle also died. Once in heaven, Myrtle, anxiously looked for Joe. Suddenly, behind a cloud, she could clearly see him. She run towards him, calling his name: „Joe. Darling..“
Joe said: „Hold your horses, woman, and don’t „darling“ me. The deal was very clear!!
Until death do us part!
Besser jetzt nicht
Gerade erst entdeckt: Werbung, die wirkt. Auch mal versucht. Rubrik: Was man alles so macht, wenn man krankgeschrieben ist und es regnet.
Fotoquellen: pixelio.de
Nabellos
Zuviel Bildbearbeitung kann in die Hose gehen. Oder in den Bauch. Oder auch nicht: Where is her belly button?
Politiker und Computer
Nach dem Desaster mit dem SAT1-Frühstücksfernsehen und dem Sack Reis in China der breaking news über die freigelassene Hotelschl…erbin habe ich mir heute früh das öffentlich-rechtliche Morgenmagazin angesehen. Dabei gibt es eine anscheinend regelmäßige Rubrik, in der Kinderreporter Politiker interviewen. Heute zum Thema: Internet. Die zwei Minuten machen mich sprachlos. Deshalb mal der Versuch einer originalen Wiedergabe:
Herr Ströbele hat einen Computer: Leider ja, sagt er. Und das der PC mit ihm manchmal nicht einer Meinung sei und daß das dann nicht so richtig funktioniere. Im Internet war der Gute einmal. Oder zweimal. Eine eigene Startseite kennt er nicht. „Ich weiß nur, daß es Leute gibt, die da so`n Programm entwickelt haben, womit man mit einzelnen Fundwörtern dann was finden kann.“ Eine eigene Homepage hat er, ja, da strahlt er, der Ströbele, nur bedienen kann er die „überhaupt nicht“. Für Herrn Westerwelle ist der Computer ein Hammer. Oder ein Nagel. So genau weiß ich das nicht mehr. Herr Struck antwortet auf die Frage, ob er das Internet nutze, mit einem Schmunzeln: „Mh, auch das.“ Was denn sonst noch, Herr Struck? Herr Glos geht „nur darein“, wenn er etwas Bestimmtes sucht. Alte Presseausschnitte oder sowas. Frau Zypries ist „nicht so jemand, der im Internet rumspielt“. Achwas, ehrlich? Und browser? „Was sind jetzt nochmal browser?“, sagt sie und blickt sich suchend um. Nach Herrn Struck? Der kennt aber auch keine. Aber staunt, daß das ihn interviewende Mädchen seine selbstverständlich ganz nett gemeinte Frage (!), ob sie denn eine Homepage habe, stolz bejahen kann. Selbst gemacht.
Der Moderator konnte sich im Anschluß das Grinsen nicht verkneifen. Ehrlich gesagt finde ich das allerdings nicht wirklich zum Lachen. Ein führender Politiker der grün-alternativen Partei, ein selbsternannter Oppositionsführer, ein ehemaliger Verteidigungsminister, der aktuelle Wirtschaftsminister und die u.a. für Abmahnungen zuständige Bundesjustizministerin offenbaren in schöner Eintracht ein unglaubliches Maß an Nichtwissen. Der Sahneklecks obendrauf ist die gönnerhaft wirkende Art, wenn sie mit den Kindern sprechen. Und das hat nichts mit den Differenzen der Körpergrößen zu tun, sondern ist, da bin ich ganz sicher, wohlkalkuliert: Ach, lasst den Kleinen doch ihren Spaß. Meine Dame, die Herren, das sind zukünftige Wähler. Die wissen jetzt schon, was sie von Politikern halten sollen. Schade, Chance verpasst.
Nachtrag: Hier gibt es das Originalvideo. Außerdem haben Marnem, Farlion, Knüwer und lanu schon berichtet. Aber egal, so etwas können gar nicht genug Menschen sehen.
MS-Kranke
CIA, Castro, Mafia und ein Haufen Lügen
Bush/Bin Laden/CIA/Grafikpraktikant-Verschwörungstheorien seien das, was dieses 9/11-Video ausmache. Nicht mehr. Meinte Max vom Spreeblick schon vor 10 Monaten. In den Kommentaren dort wurde eifrig debattiert. Unmengen an Links sollten dies oder das beweisen. Ganz ehrlich, Leute? Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Klar bleiben Zweifel. Kommen neue Ungereimtheiten auf. Aber eines ist mir klar: Niemals erfahren wir alles. Wirklich niemals?
Die CIA musste jetzt einen Teil ihrer „Familienjuwelen“ aus den Giftschränken holen. Giftanschlag auf Fidel Castro, vor über 40 Jahren geplant vom CIA, gebilligt von der US-Regierung und gescheitert an der Mafia – Und da soll ich alles glauben, was die mir sagen? Daß ich nicht lache! 9/11-Aufklärung wird es dann wohl vielleicht 2045 geben. Da bin ich über 80 und hoffentlich noch klar genug im Kopf, meinen sabbernden Mitbewohnern sagen zu können: I know, that they did lie through their teeth all the time!
NeFaPro (1)
Ab sofort gibt es auf diesem kleinen feinen blog eine neue Rubrik: Prominente Menschen, die ich nicht leiden kann. Oder kurz: NervFaktorProminent. Diese NeFaPro-Liste wird, so fürchte ich, sehr lang. Und sie ist unglaublich subjektiv. Ich werde auch nicht jedes Mal einen Biographieversuch starten. Manche dieser Kanidaten verdienen es nicht, daß ich mehr als fünf Minuten meiner Lebenszeit mit ihnen verbringe. Andere wiederum sind unglaublich uninteressant, leider aber dessenungeachtet sehr bekannt. Eure Kommentare (böse Fanmeinungen ebenso wie kopfnickende Zustimmungen) sind ausdrücklich erbeten. Lasset uns streiten!
Den Anfang macht jemand, dessen Komik sich mir trotz jahrzehntelanger Seh- und Hörversuche nicht erschließen will: Helge Schneider. Der Typ ist dermaßen unlustig, weil (oder obwohl?) er doch so großartig intellektuell wirken will. Ich sage nur Katzenklo. Was ist das? Ihr sagt vielleicht, ein toller witziger Song, bei dem ihr euch vor Lachen auf dem Teppich kringelt. Ich sage, das ist ein Auffangbehältnis für Vierbeinerurin – fertig. Dazu ein fieses Grinsen, grundsätzlich abartig geschmacklose Klamotten, in letzter Zeit zunehmend mies frisiert – aber jeder, wirklich beinahe jeder in meinem Umfeld (ausgenommen the person I love!) findet Helge S. einfach nur toll! Gut, er kann Klavier spielen. Das kann mein sechsjähriger Neffe auch. Und sonst? „Eigenwillig“ sei er, sagt man. Warum er diese hervorstechende Eigenschaft bezahlt bekommt und ich ihn nichtsahnend abends ertragen muss, sagt man mir nicht.
Fotoquelle: Helge Schneider
Stirb langsam 4.0
Figuren wie John McClane geben uns das gute Gefühl, die Mysterien des Computerzeitalters notfalls mit einem Faustschlag auflösen zu können. Da kann Jack Bauer noch so lange in sein Handy quatschen.
Quelle: SPOn 26.06.07
Und genau deswegen freue ich mich auf „Stirb langsam 4.0„. Wobei diese Punktzahl was von Web 2.0 hat und völlig schwachsinnig im Zusammenhang mit Bruce ist. Und wenn er hunderttausendmal gegen ausgeflippte Comupternerds kämpft: Ich will „Yippieeeyeah Schweinebacke“ hören, ihn im zerrissenen Unterhemd voller Blutspritzer sehen und wünsche ihm immer eine volle Schachtel Elefantenpatronen. Der Rest Spaß kommt von alleine. Popcornkino at its best!
Cadaver calculator
Congratulations, your dead body is worth $4275!
Na, dann ist ja juut! Bißchen makaber zum Abend hin! Sollte für die Beerdigungskosten reichen. Nur der Sarg ist dann eben leer. I`ll don`t care, promise! Auch schon mal kalulieren: Mingle2 via BlogLeben.de. Und für alle Schwachmatten die traurigen Gestalten, die hier seit wenigen Tagen zu Hunderten hereinschneien und auf der Suche nach nackten Tatsachen des Poptitan sind, habe ich auch noch was:

Hier gibt es nichts, aber rein gar nichts in der Art. Es tut mir leid … und ich habe das wirklich nicht gewollt. Lest doch mal was richtig Interessantes hier oder geht bitte schnell weiter. Danke und auf Wiedersehen!
Erich und Käthe
In jesperspop-blog einen Link gefunden: Look at Me. Ich liebe alte Fotos. Je älter, vergilbter, verstaubter und vergessener, desto besser. Und beim Herumstöbern habe ich eines gefunden, das meine Großeltern zeigen könnte. Nein, sie sind es nicht. Sie hatten nie soviel Geld, derartige Reisen nach Amerika zu unternehmen. Und damals waren das noch Reisen! Ich sitze vor dem Foto und träume. Erich und Käthe wären in diesen Tagen 101 Jahre alt geworden. Sie waren das beste Opa-Oma-Gespann ever! Gruß an Wolke 7.

