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Die Antwort ist 42, oder?

Liberale Freiheitsstatue?

„Hier steht die Freiheitsstatue der Berliner Republik!“, ruft Guido Westerwelle in die Porsche-Arena. Er meint damit sich selbst – und er meint es ernst. Quelle FAZ 15.06.07

Die FDP hat ihren soundsovielten Parteitag abgehalten. Natürlich im Ländle, bei den treuesten der Treuen. Dumm, daß die linken Betonköpfe auch tagten. In Berlin. Die Medienresonanz für die blau-gelben war da nicht wirklich berauschend. Und das ist auch besser gut so. Solange Herr Westerwelle sich erdreistet, solche Sätze von sich zu geben, ohne daß die von ihm geführte Partei auch nur ansatzweise auf die wachsende Paranoia eines Herrn Schäuble reagiert, solange sollte die FDP froh und dankbar sein über jede Kamera und jedes Mikrofon, die nicht diesen unglaublichen bullshit des Bundesvorsitzenden und selbsternannten Oppositionsführers einer angeblich liberalen Partei mitschneidet.

Der Spiegelfechter hat einen pointierten Artikel über dieses Mitgliedertreffen geschrieben. In vielen Dingen kann ich vorbehaltlos zustimmen, manches finde ich nebensächlich und einiges auch tatsächlich neben der Spur. Zur politischen Streitkultur sollte gehören, daß gephotoshopte Plakate nicht an einen deutschen Diktator erinnern. Das geht für meinen Geschmack zu weit. Und daß ein stellvertretender Landesvorsitzender tatsächlich Freiheit für Paris Hilton fordert, weil

“Dass jemand für Fahren mit Alkohol gleich ins Gefängnis geworfen wird, halte ich für unverhältnismäßig.”

hefte ich unter “injederParteigibtesmindestenseinenQuartalsirren (Gruß an Möllemann)” ab und hoffe doch ernsthaft, daß es nicht genauso gemeint war.

Gibt es in dieser Partei, und ich meine das durchaus wohlmeinend, niemanden mehr, der die Fahne der Bürgerrechte hochhält? Wo sind die nachfolger von Gerhard Baum, Burkhard Hirsch, Hildegard Hamm-Brücher? Wo ist der Flügel der Partei, wenn es ihn denn überhaupt noch geben sollte, der für die liberalen Werte eintritt? Wo sind die Menschen, die andere Vorstellungen, Visionen und Ziele haben als Westerwelle? Gibt es überhaupt noch wahrnehmbare Persönlichkeiten in dieser Partei neben ihm? Und kommt mir jetzt nicht mit dem ewig grinsenden Niebel, dem erstarrten Gerhardt oder der Qoutenfrau Koch-Mehrin. Der erste ist Handlanger für den Chef, der zweite wurde kalt lächelnd abserviert und die dritte langweilt sich im europäischen Parlament. Und dann?

Ich hätte gerne wieder die liberale Partei der Siebziger. Wäre das möglich? Gerne auch unter einem neuen Vorsitzenden. Die Zeit ist reif für mehr Bürgerrechte, liebe FDP. Wacht endlich auf und tut das, was in Euren Programmen so hehr klingt. Oder löst euch einfach auf. So jedenfalls wird das ein Desaster. Spätestens 2009. U will see!

Eingetragen unter:politik

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Über mich

Vor Ihnen steht ein enthusiastischer Gentleman alter Schule mit violetter Aura, der gerne Pilates-Sportübungen macht. Früher war ich ein Hund, heute bin ich gefühlsbetonter Romantiker, dessen Persönlichkeit nach Bitterschokolade schmeckt. Als beobachtender Pilstrinker, der auch mal gerne einen Pina Colada trinkt, sollte ich ein rotes Cabrio mit meiner Lieblingszahl 5 durch München fahren und unbedingt in einem Kreativberuf arbeiten. Als extravaganter Hedonist und mit dem IQ eines analytischen Mathematikers werde ich dann Vater eines künftigen Rockstars. Frauen lieben mich für meine Sensibilität, meinen Mut und sind meinem gesunden Selbstbewusstsein und einzigartigem Stil hilflos verfallen. Ich bin ein einzigartig talentierter Künstler und pflege die unkonventionelle Lebensart des apokalyptischen schwer zu widerstehenden Teufels. Viele bezeichnen mich wahlweise als bizarr, eigenartig, gruselig, seltsam, übernatürlich, unheimlich und irre. Ich mag kein Vanilleeis, gebe bei Gelb grundsätzlich noch mal Gas, kämpfe um Parkplätze und mag miesen Service im Restaurant nicht noch mit Trinkgeld belohnen. Wenn ich jetzt noch nackt schlafen würde und lieber Genitalherpes als 50 Pfund Übergewicht hätte, wäre ich wahrscheinlich völlig daneben. Spontaner Idealist, schüchterner Weltverbesserer, der genieartig das Chaos beherrscht und harmoniebedürftig Albert Schweitzer verehrt, lebe ich den Optimismus und vernachlässige Details zugunsten des Ganzen. Dafür bin ich ein thirtysomething at heart, Mann des Geldes und der erotischen Ausstrahlung und mein Name ist Grand Duke Wonder Of Saxony the Weird of Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Soweit diverse Tests. Wers glaubt, mag damit glücklich werden. Eigentlich aber bin ich männlich und knapp über 40. Den Rest erzähle ich nur persönlich. Falls Du, geschätzter Leser dieses kleinen feinen Blogs, Dich ob des von Dir verstandenen Sinnes der hier verquirlten Buchstabensuppe unwohl fühlst, sags mir unter fourtysomething ätt email punkt de. Ich werde mir überlegen, ob ich etwas dagegen unternehmen kann und will. Mit den Inhalten verlinkter Seiten habe ich nichts zu tun, und auch sonst lehne ich es ab, für irgendetwas zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ich werde Dir ganz sicher nicht meinen Namen nennen. Genauso wenig wie meine Adresse, mein Geburtsdatum, meine Augenfarbe oder meine Lieblingsstellung. Ich mache das hier nämlich nur zum Spass. Mehr habe ich im Moment nicht zu sagen. Danke für die Aufmerksamkeit.

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