Fourtysomething

Icon

Die Antwort ist 42, oder?

Sieben nach Blog

Katja schmeißt mit Holz nach mir. Gut, daß sie für mich nachgewikit hat, seit wann es blogs überhaupt gibt: 1997. Okay, also dann mal notiert, was sich seitdem bei mir geändert hat:

1. Prokurist geworden, dicken BMW gefahren, arrogantes Arschloch geworden gewesen. Zum Geschäftsstellenleiter hochgeschlafen ernannt worden, noch schnöseliger gewesen.

2. In den wilden Osten gezogen. Ganz allein. Monate im Hotel gewohnt. Jedes weekend quer durch die Republik homewärts. Gefunden, daß ich mich hier pudelwohl fühle. Geblieben. Wurzeln geschlagen.

3. Geheiratet. Nach Kennenlernen per Kontaktanzeige. In Sportzeitung. Dabei bewege ich mich nie. Wozu auch, Baby? Bei dem Körper? Frau klasse. Eine Wellenlänge. Passt. Diesmal für immer?

4. Nachwuchs bekommen. Unter schwierigsten Umständen. Monatelang nur im Krankenhaus. Ärzte, die traurig schauen. Viele Apparate. Intensivstation. Jetzt vorlaut. Wie es sein soll mit fünf.

5. Sechs Arbeitsstellen in sieben Jahren. Jedes mal aufs Neue verarscht worden nicht so das Wahre. Ganz so toll ist der Osten eben doch nicht. Beim siebten Job festgestellt: Westen auch nicht anders.

6. Grau geworden. Zuerst an den Schläfen. Deutlich sogar. Breitet sich aus. Soll ja attraktiv sein. Wenigstens keine Glatze erkennbar. Mein Glück.

7. Erste Blogversuche bei 20six. Dann Knallgrau. twoday. Jetzt wordpress. Viel über css und html gelernt. Reicht nicht. Haufen Spinner kennengelernt. Ebenso viele unglaublich tolle Menschen.

Mir fällt noch viel mehr ein, aber bei sieben ist Schluß. Der Rest liest sich dann in späteren Beiträgen hier. Jetzt schicke ich Patsy, Schlauschiesser, Karin, DonParrot, delijha, Parkster und moggadodde zum Apportieren: 7 x Wuff!

Eingetragen unter:blog, stock

7 Responses

  1. DonParrot sagt:

    Na prima – wo Du doch genau weißt, was dem Interviewer bei mir blüht. *fg*

    Aber okay, ich nehm’s mal mit.

  2. Ich soll sagen, was sich nach 1997 bei mir verändert hat?

    Oh Mann, ich weiß kaum, was seit KW07 gelaufen ist. Aber ich denk mal nach, irgendwas wird mir schon einfallen.

  3. morgiane sagt:

    Ja, immer wieder ein Genuß, wie du die Stöckchen abnagst…

    Und es ist wirklich nicht leicht, aber wo hat frau es schon leicht? Und mein wirkliches Laster, meine Passion möchte ich lieber weiterhin in der Amateurliga ausleben….

  4. delijha sagt:

    AUA!

    zu meiner schande, eben erst gesehen…. ich werd mich heute abend aber gleich mal an die quaelende denkarbeit begeben. momentan herrscht bei mir eh sommerloch-artige stimmung…. im blog!

  5. @DonParrot: Genau wegen des Interviewers hast Du dieses Stöckchen bekommen. Ich liebe Deine verbalen Prügel für ihn.
    @Schlauschiesser. Es lenkt Dich ab, das ist Sinn der Übung!
    @morgiane: Danke, aber von welcher Passion in der Amateurliga Du sprichst, ist mir nicht ganz klar. Bitte um Aufklärung.
    @delijha: Wie unschwer zu erkennen, ist dieses Sommerloch auch gerade bei mir heimisch. Go for it, ich brauche Futter!

  6. karin sagt:

    Uiuiui… ich war ein wenig offline, auslastungsbedingt (kein Sommerloch dieses Jahr!) – aber ich mach’s. Bald. Ganz sicher! ;-)

  7. [...] sehr geschätzten Bewohner meiner Blogroll, flog so ein schmuckes kleines Holzdings zu mir her, ein Stöckchen. Mein erstes, um genau zu sein – und dann musste es auch noch so lange auf Bearbeitung warten. Aber [...]

Leave a Reply

Über mich

Vor Ihnen steht ein enthusiastischer Gentleman alter Schule mit violetter Aura, der gerne Pilates-Sportübungen macht. Früher war ich ein Hund, heute bin ich gefühlsbetonter Romantiker, dessen Persönlichkeit nach Bitterschokolade schmeckt. Als beobachtender Pilstrinker, der auch mal gerne einen Pina Colada trinkt, sollte ich ein rotes Cabrio mit meiner Lieblingszahl 5 durch München fahren und unbedingt in einem Kreativberuf arbeiten. Als extravaganter Hedonist und mit dem IQ eines analytischen Mathematikers werde ich dann Vater eines künftigen Rockstars. Frauen lieben mich für meine Sensibilität, meinen Mut und sind meinem gesunden Selbstbewusstsein und einzigartigem Stil hilflos verfallen. Ich bin ein einzigartig talentierter Künstler und pflege die unkonventionelle Lebensart des apokalyptischen schwer zu widerstehenden Teufels. Viele bezeichnen mich wahlweise als bizarr, eigenartig, gruselig, seltsam, übernatürlich, unheimlich und irre. Ich mag kein Vanilleeis, gebe bei Gelb grundsätzlich noch mal Gas, kämpfe um Parkplätze und mag miesen Service im Restaurant nicht noch mit Trinkgeld belohnen. Wenn ich jetzt noch nackt schlafen würde und lieber Genitalherpes als 50 Pfund Übergewicht hätte, wäre ich wahrscheinlich völlig daneben. Spontaner Idealist, schüchterner Weltverbesserer, der genieartig das Chaos beherrscht und harmoniebedürftig Albert Schweitzer verehrt, lebe ich den Optimismus und vernachlässige Details zugunsten des Ganzen. Dafür bin ich ein thirtysomething at heart, Mann des Geldes und der erotischen Ausstrahlung und mein Name ist Grand Duke Wonder Of Saxony the Weird of Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Soweit diverse Tests. Wers glaubt, mag damit glücklich werden. Eigentlich aber bin ich männlich und knapp über 40. Den Rest erzähle ich nur persönlich. Falls Du, geschätzter Leser dieses kleinen feinen Blogs, Dich ob des von Dir verstandenen Sinnes der hier verquirlten Buchstabensuppe unwohl fühlst, sags mir unter fourtysomething ätt email punkt de. Ich werde mir überlegen, ob ich etwas dagegen unternehmen kann und will. Mit den Inhalten verlinkter Seiten habe ich nichts zu tun, und auch sonst lehne ich es ab, für irgendetwas zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ich werde Dir ganz sicher nicht meinen Namen nennen. Genauso wenig wie meine Adresse, mein Geburtsdatum, meine Augenfarbe oder meine Lieblingsstellung. Ich mache das hier nämlich nur zum Spass. Mehr habe ich im Moment nicht zu sagen. Danke für die Aufmerksamkeit.

Egoload - Spontaner Idealist