Fourtysomething

Die Antwort ist 42, oder?

Archiv für Januar 2008

Rainhill Trials

ohne Kommentare

19 Uhr, 30 Minuten und 23 Sekunden. Hier ist Berlin mit Ihrer Hitpara… Doof? Okay, anders: Ladies `n Gentleman, this is the moment you`ll tell your grandchilds about… Auch Mist? Na gut, dann so:

Das ist mein Debütalbum!

album.jpg

Und so gehts:

First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3
The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

via FRANZISKRIPT.DE

Geschrieben von fourtysomething

17. Januar 2008 um 19:43

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Meine ersten vier Räder

mit 3 Kommentaren

Der MC Winkel gesteht sein allererstes mobiles Verbrechen Auto. Da kann ich als alter Mann natürlich nicht widerstehen und zeige euch heute und hier weltexclusiv meinen „Ali“. Ein schneeweißer Ford Taunus mit sagenhaften fast 1.600 ccm, zweitem Außenspiegel (Chrom!), Radio und 5-Gang-Schaltgetriebe (Und das war damals keineswegs selbstverständlich). Unter den abschätzigen Blicken meiner Schulfreunde „Türkenkutsche“ genannt. Ja, hauptsächlich fuhren damit Menschen aus dem vorderen Orient im Sommer nach Hause. Deutlich erkennbar an tief durchhängenden Stoßdämpfern, die ob der Dach- und Hecklast spätestens ab Tempo 90 gerne auch mal den Dienst quittierten. Außerdem wurde er deutschlandweit gerne von (nicht mehr ganz so) rüstigen Rentnern und … mir bewegt.

taunus1.jpg

Ali war günstig (2.000 Mark), als ich im zarten Alter von zwanzig ihn 1985 von einem bergischen Hinterhofhändler kaufte und damals schon 11 Jahre alt. Neuen Tüv (What the fuck is ASU?) und ein Lammfellbezug fürs Lenkrad gab es dazu. Beige Polster und ein Riesenkofferraum (Türken wissen das bis heute zu schätzen.) und die Heckpartie war mattschwarzlackiert. Diese zierten im Laufe der Zeit unzählige Aufkleber. Erinnern kann ich mich nur noch an den damals so beliebten „Atomstrom, nein danke!“. Ein treuer Gefährte und so ganz anders wie die anderen beginner-cars meiner Schulfreunde. Wer will schon den drölfsten Golf haben?

Unsere Beziehung war allerdings nicht von langer Lebensdauer. Trotz zahlreicher intensiver chirugischer Operationen am offenen Herzen und der Freude daran, dass ich den Graugußmotorblock selber heilen konnte, wollte der blaubekittelte, streng über seinen Brillenrand lugende Überwacher nach zwei Jahren keine Gnade ergehen lassen: „Junger Mann, der ist reif für den Schrott!“ Gut, gut, er war ein wenig durchgerostet und die Ersatzbeplankung mit bunten Stahlblechen wohl doch nicht so gut gelungen. Okay, der Auspuff war laut. Ziemlich laut sogar. Und daß sich der linke Fensterheber nicht mehr bewegen ließ, war doch nun wirklich zu verschmerzen. Rechts ist doch noch einer. Wie, er verliert Öl? Ist das etwa nicht normal? Stimmt schon, die Batterie ist eher unwillig und der dritte Gang lebt wohl auch nicht mehr. Fuck, das wars dann.

Ali ging per Schiff in den Süden Afrikas, hinterließ mir noch 150 Mark in kleinen Scheinen, die sehr intensiv nach grünem Afghanen rochen und ein paar Tränen. Geile Karre war es. Und mein zweites Auto war ein … 2er Golf, zweifarbig grün und so langweilig wie all die anderen Golfs meiner Schulfreunde. Ali habe ich noch lange hinterher getrauert. Im Grunde bis heute. Das war ein ehrliches, grundsolides Auto ohne Schnickschnack, das bis an sein Ende das tat, was ein Auto tun sollte: Fahren!

Geschrieben von fourtysomething

14. Januar 2008 um 15:00

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