Fourtysomething

Die Antwort ist 42, oder?

Archiv für Oktober 2008

Doppelt so männlich

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gefunden beim MCWinkel

DEINE WEIBLICHE SEITE:

[  ] Du gehst hin und wieder gerne shoppen
[  ] Du trägst Eyeliner
[  ] Du hälst Cheerleading für einen Sport
[  ] Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
[  ] Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
[  ] Du magst es, eine Maniküre / Pediküre zu bekommen
[X] Du trägst gerne Schmuck (Ketten, Ohrringe, Armbänder)
[X] Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast
[  ] Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
[  ] Shopping ist eines deiner Liebsten Hobbies
[X] Du magst den Film Star Wars nicht
[  ] Du machst Leichtathletik oder hast es mal gemacht
[  ] Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen
[  ] Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
[  ] Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe
[X] Dir ist es wichtig, gut auszusehen
[  ] Du magst es, Kleider zu tragen
[X] Du benutzt Deo/Parfum
[  ] Du benutzt sehr oft das Wort “süß”
[  ] Du magst High Heels
[  ] Du hast als Kind mit Puppen gespielt
[  ] Du magst es, andere zu schminken
[X] Du magst es im Mittelpunkt zu stehen
[  ] Pink ist eine deiner Lieblingsfarben
TOTAL = 6

DEINE MÄNNLICHE SEITE:

[  ] Du trägst Kapuzenjacken
[X] Du trägst Jeans
[X] Hunde sind besser als Katzen
[  ] Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut
[  ] Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal
[X] Shoppen ist Folter
[  ] Traurige Filme stinken
[  ] Du hast eine XBOX/PS2/PS3
[X] Du hast als Kind mit Autos gespielt
[  ] Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden.
[  ] Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
[  ] Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
[X] Du schaust dir Sport im Fernsehen an
[  ] Dir gefallen Kriegsfilme
[X] Du fragst deinen Vater um Rat.
[X] Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
[X] Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
[  ] Du trägst Boxershorts
[X] Du findest es komisch/ blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
[X] Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
[X] Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal was andere über dich denken
[  ] Du machst Sport
[X] Du redest auch mit vollem Mund
TOTAL = 12

Geschrieben von fourtysomething

23. Oktober 2008 um 17:23

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Zurückhaltung

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Weil ich genau das heute früh dachte, als die Meldung über den Äther ging, möchte ich Euch jetzt bitten, beim nilzenburger weiterzulesen. Danke!

Geschrieben von fourtysomething

11. Oktober 2008 um 13:53

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Hubschrappschrapp

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Wenn an einem sonnigen Herbstsamstagvormittag seit mehr als einer Stunde gefühlten Ewigkeit ein Hubschrauber über unserem Wohngebiet kreist, dann ist das nervig! Und, nein, es ist kein grün-weißer von der Ordnungsmacht und kein gelber Engel, sondern so ein Leichtbaudings. Jetzt schon wieder! Fragen an die Leserschaft: Was will der hier? Wälder kalken? Schäuble macht einen Wochenendausflug in die Sächsische Schweiz? Freizeitvergnügen arbeitsloser Hedge-Fondsmanager?

Geschrieben von fourtysomething

11. Oktober 2008 um 11:14

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Junkie

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Eben gerade wieder einmal festgestellt: Ohne Kaffee kann ich nicht. Nichts kann ich dann. Schon gleich überhaupt nicht arbeiten. Ab zu Herrn Knoblochs Dorfladen.

Nachtrag: Und wenn ich noch soviel Verlangen nach Kaffee habe und noch so wenig pekuniäre Verfügungsgewalt, dieser „gut & günstig“ geht nicht. Weder mit viel Milch noch mit Unmengen Zucker ist die Plörre genießbar. Dafür sind auch 2,99 mindestens drei Euro zuviel. Bäh!

Geschrieben von fourtysomething

9. Oktober 2008 um 16:15

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Relaunch oder: Neuer Alter

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Irgendwie war ich in den letzten Monaten nicht nur sehr gestresst und deshalb schreibfaul, sondern auch unzufrieden mit meinem Blog. Zuwenig Inhalt, zuviel Blödsinn Langweiliges Unispiriertes. Deshalb hatte ich eigentlich die Idee, den fourtysomething zu beenden und etwas Neues anzufangen. Politischer wollte ich sein (Ist ja nun mal derzeit mein Job …), bissiger sollte es sein und damit Interessanter. Für mich. Denn eigentlich schreibe ich dieses blog für mich. Natürlich auch für Euch. Für Leser, die es interessiert. Und die dann auch kommentieren. Aber hauptsächlich eben doch, um mich abzureagieren an dieser Welt.

Nachdem ich nun zwei Tage ein neues blog gefüllt hatte, vermisste ich meinen fourtysomething. Das Neue kam mir schnell seltsam vor. Das war nicht ich. Ich bin und bleibe der fourtysomething. Und deshalb bin ich nun wieder hier. Habe die drei Artikel von dort hier eingestellt (Sorry Katja und René!). Werde meine alte Wirkungsstätte ein wenig auffrischen, das Design ändern und vor allem besser und häufiger schreiben. Hoffe ich. Stay tuned, folks …

Geschrieben von fourtysomething

9. Oktober 2008 um 12:32

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Der Tod, das Glück und ich

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Beim blonden Alien habe ich vom Glück gelesen. Sehr beeindruckend. Ich sah die weinende Katja vor mir auf dieser Parkbank mit dem ollen Pulli und musste mehrmals schwer schlucken. Was ist Glück? Es kann ein Augenblick sein, ein Lächeln, eine Geste. Es ist manchmal ein Mensch, der einfach da ist. Oder es sind die Gedanken an mein ganz persönliches Schicksalsjahr.

Es ist jetzt fast zwanzig Jahre her. Und doch so greifbar, als wenn es gestern gewesen wäre. Ich rieche noch den sterilen Duft der kalten Flure, sehe den Tropf mit der grünen Nadel darin vor mir, schmecke das trockene Wurstbrot. Weiße Laken, schwach gestreift. Ein riesiges Kopfkissen an der Resopalbettkante. Schwester Iris war gerade da. “Neue Drinks” angeschlossen. Die Bettpfanne geleert. Und die Ente auch. In beidem undefinierbare Massen. Grünlich-Gelb. So langsam kommt nur noch Galle hoch. Vollkommen leer und ausgepumpt fühlt sich mein Körper an. Gifte gegen Gifte. Muss ein toller Kampf sein, der sich gerade zwischen inneren Organen und den Eindringlingen abspielt. So eine Art Star Wars für Mikroben und Bakterien.

Im Fernsehen fällt eine Mauer. Eine ziemlich lange, bunte Mauer. Menschen hacken auf ihr herum. Jubeln. Weinen. Das tue ich auch. Seit Wochen und viel zu viel. Aber nur, wenn meine Familie weg ist. Ertrage ihre betroffenen Gesichter nur schwer. Ertrage eigentlich kaum noch etwas. Der Geruch dieser Salamischeibe neben mir auf dem Teller. Der Anblick der guten Bakterien, die durch meine Venen sausen, um die Bösen davonzujagen. Die zwanghafte Fröhlichkeit von Schwester Iris. Sie meint es gut, denke ich. Scanne ihren Blick aber jedesmal nach dem ab, was ich fürchte: Resignation. So wie gestern, als das Bett im Zimmer nebenan leer wurde. Er hat es nicht geschafft. Hotchkiss. 24 Jahre. Kaum eine Chance damals.

Nachher wieder in die Röhre. Neuer Anschluß wird gelegt. Die alte Vene ist verstopft. Wie schon sieben andere vorher. Wie machen Junkies das eigentlich? Ich hasse Spritzen. Erst recht, wenn die Dinger ständig im Arm stecken müssen. Damit jederzeit nachgeschossen werden kann. Damit Peter nicht auf einmal dem Gevatter begegnet, obwohl die Zeit noch nicht dafür reif ist. Sagt der Halbgott in Weiß. Dem ich unbedingt glauben will. Wahrscheinlich wird demnächst ein zentraler Zugang gelegt. In der Halsschlagader. Panik davor. Und jetzt also wieder eine Kernspintomographie. Hübsches Wort für diese Foltermaschine. Tief drinnen liegend, unbeweglich, jede Seite der Röhre nur Zentimeter von mir entfernt, der Venenzugang juckt. Kann mich nicht kratzen. Jetzt geht der Lärm los. Ein Hämmern wie aus tausend Pressluftbohrern. Dauert eine halbe Stunde. Gefühlt drei Tage.

Morgen ist Freitag. Der schönste Tag. Da darf ich nach Hause. Mich erholen. Von guten Giften und Salamibroten. Meine verbliebenen fünf Haare aufpäppeln. Vitaminreiches Essen von meiner Mutter. Geborgenheit in der Familie. Eine Woche lang. Erholung nennen das die Weißen. Und dann geht es wieder los. Neue Drinks.

Glück? Das ist für mich die Erinnerung an diese Zeit. Ja, wirklich. So etwas erleben stählt fürs Leben. Und die Tatsache, daß ich es geschafft habe. Mit Tonnen frischer gesunder Nahrung meiner Mutter. Mit der ganzen Zuversicht meines Vaters. Mit der Kraft der wenigen verbliebenen Freunde. Mit meinem Optimismus. “Sie haben eine Chance von 1 zu 30.000, es zu überleben.” Das hat er gesagt, der Professor. Weil ich es wissen wollte. Unbedingt. Werde ihn mal besuchen. Ihm zeigen, wie so ein dreißigtausendstel ausschaut. Glück! Pures Glück …

Geschrieben von fourtysomething

9. Oktober 2008 um 10:38

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BILD und die Literaturprofessorin

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Ja, ich gestehe, ich lese die VierGroßbuchstabenZeitung. Ich halte es mit Frank Plasberg:

Ich bin journalistischer Voyeur. Ich lese “Bild”-Zeitung und “Express”, ich lese auch die “Bunte” und behaupte hinterher nicht, ich hätte sie aus dem Flugzeug mitgenommen.

Zum Ausgleich lese ich dann auch das BILDBlog. Und bei aller Freude über deren investigativen Journalismus Blattkritik denke ich schon mal in einer stillen Stunde, daß hüben wie drüben die selbe Art der Medienmache gepflegt wird: Wir haben recht. Das macht mein Sohn auch oft so. Der ist 6 Jahre alt und im Kindergarten. Ihm geht es um Legosteine und Zähneputzen. Nun gut, so fühlt sich der geneigte Leser rundum informiert und ich mich als Vater unterhalten. Business eben.

Aber was Frau Ex-Prof. Höhler in der “Aktion öffentliche Blattkritik” der VierGroßbuchstabenZeitung von sich gegeben hat, schlägt dem Fass den Boden aus:

… Aber ich finde es vom Journalistischen her beispiellos und sehr virtuos, wie diese Zeitung es schafft, Dinge, die Grenzen überschreiten, zu zitieren, von anderen sagen zu lassen, tun zu lassen und entsprechend zu bebildern, sodass das Thema Menschenwürde eigentlich nicht eins ist, was man Ihnen vorhalten kann. …

… Und zur Vielfalt noch mal: Wir haben ja heute wieder von der Frau mit dem Beil gehört. Das ist natürlich auch ‘n toller Frauen-Auftritt, dass sie dem Alten da das Leben… nicht ausbläst, sondern weghaut – mit’m Beil. Und gleichzeitig blätterst du ein Stückchen weiter: “Wie mache ich meinen Garten winterfest?” Das ist die Welt, in der wir leben. Das ist wunderbar. Diese Vielfalt. …

… Das Kuriose ist: “Bild” berichtet täglich über außerordentliche, unheimliche Dinge. Aber: “Bild” bannt Ängste. Das heißt: Die Anhänglichkeit von Millionen Lesern hat sehr viel seriösere Gründe als allgemein gesagt wird. …

Wir halten also fest: Wenn die Menschenwürde in diesem Blatt verletzt worden sein sollte, dann sind die Menschen selber schuld. Wenn derartige Berichte dann bebildert werden, dann kommt diese Zeitung nur ihrer Informationspflicht nach. Wenn ein grausamer Mord geschieht, dann ist das schön zu lesen vor dem Gang in den Garten mit den Tipps dafür aus dieser Zeitung. Wenn Millionen Menschen das Blatt lesen, dann aus Anhänglichkeit, und nicht, weil es so schön wenig nachzudenken gibt und dafür viele bunte Fotos locken.

So jemand hat also tatsächlich nicht nur Herrn Kohl beraten (ja, genau den!) und berät heute Unternehmen, sondern war Professorin für Literatur. Was für ein Leben führt die Dame? Führt das ständige Lesen anspruchsvoller Literatur zu einer Verkümmerung sozialer Hirnzentren? Mich wundert bald überhaupt nichts mehr…

Geschrieben von fourtysomething

9. Oktober 2008 um 10:37

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Eine Insel mit zwei Bergen

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Eine bescheidene Frage: Was passiert eigentlich mit einem Staat, der bankrott ist? Feindliche Übernahme durch eine europäische Großbank? Sehr witzig, wer will schon ein Land haben, das Milliarden versenkt hat. Witzigerweise eben genau mithilfe von Banken. Eigentlich gehört denen doch Island schon, oder? Staatsauflösung? Und dann übernehmen es die Grönländer (weil es am nächsten liegt) und Island gehört dann zu Dänemark. Haben die Dänen eigentlich auch eine Finanzkrise? Man hört wenig von dort. Was machen die Isländer? Wegziehen? Aussterben? Oder wird Island jetzt der erste Staat auf der Welt, der ganz offiziell einer Bank gehört. Soll ja eine schöne ruhige Insel sein. Wir könnten dort unsere ausgemusterten Bankmanager unterbringen. Dann brauchen sie auch nicht mehr ganz so hohe Abfindungen. Die Villen in der Schweiz, die teuren Autos, der Schmuck der Gattin und die Internate der Kinder – auf Island alles nutzlos oder nicht vorhanden. Die Herren (Gibt es, nebenbei bemerkt, eigentlich auch Frauen in vergleichbaren Positionen im Bankwesen? Auch davon hört man wenig.) könnten sich nützlich machen. Schafe scheren zum Beispiel. Ob sie wenigstens das können? Ich frag ja nur …

Geschrieben von fourtysomething

9. Oktober 2008 um 10:35

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